Platzsparende Installationslösungen
Die aerogelbasierte Wärmedämmbeschichtung revolutioniert die Raumausnutzung bei Anwendungen der Wärmedämmung, indem sie außergewöhnliche Leistung in extrem dünnen Schichten bietet: Typischerweise sind lediglich 3–10 Millimeter Materialdicke erforderlich, um Wärmedämmwerte zu erreichen, für die herkömmliche Dämmstoffe 50–100 Millimeter Dicke benötigen. Dieser Vorteil hinsichtlich der Raumersparnis erweist sich als bahnbrechend für Kunden, die unter engen baulichen Randbedingungen arbeiten – insbesondere bei der Sanierung bestehender Gebäude, dem Upgrade industrieller Anlagen oder der Konstruktion kompakter Systeme, bei denen jeder Millimeter zählt. Die geringe Profildicke ermöglicht die Montage an Stellen, an denen herkömmliche voluminöse Dämmstoffe unpraktisch oder gar nicht einsetzbar wären, und eröffnet damit neue Möglichkeiten für den Wärmeschutz in beengten Räumen, schmalen Spalten und komplexen Geometrien. Kunden profitieren von mehr nutzbarer Fläche innerhalb von Gebäuden, da dünnere Wandkonstruktionen mehr Innenraumfläche bieten, ohne dabei die geforderten Wärmedämmleistungen einzubüßen. Industrieanlagen gewinnen betriebliche Vorteile durch die Möglichkeit, Anlagen und Rohrleitungssysteme zu dämmen, ohne die erforderlichen Freiräume signifikant zu vergrößern oder den Wartungszugang einzuschränken. Die Beschichtung passt sich unregelmäßigen Oberflächen und komplexen Formen nahtlos an und macht dadurch maßgefertigte Dämmteile überflüssig, die sowohl die Materialkosten als auch den Installationsaufwand erhöhen. Dank ihrer Anwendungsflexibilität lässt sich die aerogelbasierte Wärmedämmbeschichtung auch auf gekrümmten Flächen, Ecken, Durchdringungen und anderen anspruchsvollen Geometrien einsetzen, bei denen starre Dämmplatten umfangreiches Zuschnitt- und Anpassungsarbeiten erfordern würden. Transport- und Logistikkosten sinken erheblich, da für eine vergleichbare Wärmedämmleistung deutlich weniger Materialvolumen benötigt wird – ein besonders großer Vorteil bei Großprojekten oder bei Installationen an abgelegenen Standorten. Die Lageranforderungen reduzieren sich im Vergleich zu voluminösen herkömmlichen Dämmstoffen auf ein Minimum, was sowohl die Lagerkosten als auch den Aufwand für die Baustellenvorbereitung durch Bauunternehmer und Projektmanager senkt. Die Installationsproduktivität steigt deutlich an, da Arbeiter mit Sprüh- oder Rollverfahren größere Flächen schneller bearbeiten können als bei dem zeitaufwändigen Einbau mehrerer Lagen herkömmlicher Dämmstoffe. Die geringere Materialdicke vereinfacht zudem die Abstimmung zwischen den einzelnen Gewerken, da Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitärtechnik (HLK-S) sowie Elektroinstallationen während Planungs- und Bauphase weniger Spielraum für Dämmfreiräume berücksichtigen müssen.